Die Landwirte hinter dem Futter stellen sich vor:

Hof Nagel in Geiß-Nidda

Wieso arbeitest Du mit Nösenberger zusammen: Nösenberger sucht gute und regionale Futtermittelkomponenten. Unser Ziel ist es, unsere Vermarktung ebenfalls möglichst regional zu gestalten. Das passt einfach zusammen.

Was ist Dir als Landwirt an Deiner Arbeit besonders wichtig: Wir wollen eine nachthaltige Landwirtschaft betreiben. Nachhaltigkeit bedeutet für uns langfristig zu denken und zwar im Hinblick auf die Umwelt, aber auch auf die Ökonomie unseres Betriebes. Wir glauben, dass der Schlüssel für Nachhaltigkeit in der Regionalität liegt. Deshalb versuchen wir die Öffentlichkeit in unsere Arbeit mit einzubeziehen. Das geht mit Facebook und Instagram sehr gut.

Welche Deiner täglichen Arbeiten macht Dir am meisten Spaß: Die Vielseitigkeit ist das, was uns am meisten Spaß macht. Kein Jahr, keine Woche und kein Tag sind gleich. Die immer neuen Herausforderungen zu meistern, ist die interessanteste Aufgabe.

Name: Hof Nagel

Betriebsleiter: Thorsten Nagel

Alter: 53 Jahre

Wohnort: Geiß-Nidda

Beschreibe Deinen Betrieb in ein paar Worten: Wir sind ein Familenbetrieb mit Ackerbau, Mutterkuhhaltung und kommunaler Landschaftspflege.

Was baust Du für Nösenberger an: Wir bauen Wintergerste und Blühflächen für Nösenberger an

Die Landwirte hinter dem Futter stellen sich vor:

Axel Lind aus Brucköbel Oberissigheim

Name: Axel Lind

Schule: Realschulabschluss

Ausbildung: Landwirt

Alter: 52 Jahre

Wohnort: Langstraße 25,

63486 Bruchköbel Oberissigheim

Seit 1993 bei der Deutschen Post tätig, aber eigentlich mit Herz und Seele Vollblut-Landwirt. Ich bin von Natur aus neugierig, interessiert an allem und immer offen für alles Neue. Immer auf Suche nach dem Besonderen, um wettbewerbsfähig und einzigartig zu sein. Von Stroh-Lehmputz Produktion, Feldhamsterfreunde, Kürbissen aller Art (inklusive literweise selbst hergestellte Kürbissuppe für das jährlich stattfindende Kürbisfest), Anbau von Erbsen und vielem mehr. Das Vater-Kind-Camp gehört seit Jahren zur Tradition, auch um meinen Kindern (eine Tochter, zwei Söhne) von klein auf die Gemeinschaft, den Zusammenhalt und natürlich die Natur näher zu bringen. Heute sind die Kinder groß und wir Papas fahren einmal im Jahr alleine ein paar Tage weg. Es ist mir wichtig, dass meine Kinder verstehen, wie wichtig unsere Arbeit als Landwirte ist, gerade in der heutigen Zeit. Auch wenn wir leider immer noch um die dringend nötige Anerkennung kämpfen müssen. Ich hoffe das der Familienhof Lind noch lange an kommende Generationen weitergegeben werden kann. Wunsch für die Zukunft: Dass die Menschen unsere Arbeit wieder mehr zu schätzen wissen und ein größeres Bewusstsein dafür entwickeln, dass es genug einheimische Produkte, saisonales Obst und Gemüse gibt um das ganze Jahr einen abwechslungsreichen Speiseplan zu haben. Dass unsere Waren 100 mal besser sind, als die Lebensmittel, die es für wenig Geld im Discounter zu kaufen gibt. Es sollten viel mehr Hofläden existieren, die dann, wenn es nötig wäre, auch vom Staat unterstützt werden sollten. Und vor allem weniger Vorschriften und Papierkram von „OBEN“, die uns kleinen Landwirten das Leben schwer machen!